Bei unserer sehr winterlichen Auszeit in den Bergen waren die meisten Wanderwege entweder ganz gesperrt oder nicht gespurt. Um zumindest eine etwas grössere Wanderung zu machen, hielten wir eben in Les Paccots, um dem
Sentier panoramique des Paccots zu folgen.
Da wir ja immer so viel Wetterglück haben, starteten wir aber auch hier erst mal im Nebel - noch war von einem Panorama nichts zu sehen. Um uns aufzuwärmen, umrundeten wir gleich zu Beginn den kleinen Lac des Joncs (in Ciaráns gewöhnlichem Marschtempo benötigt man dafür ungefähr zwei Minuten...).
Erst dann folgten wir dem eigentlichen Rundweg. Das erste Stück durch den Wald war auch mit Nebel wunderschön verwunschen.
Als der Weg dann so richtig steil wurde, kamen wir endlich aus dem Nebel raus!
Wir hatten einen Grossteil der Höhenmeter erklommen, da tauchte vor uns bereits die nächste Nebelwand auf.
Nach dem Sonnenschein wurde es wieder recht ungemĂĽtlich. Ein schlammiger Pfad fĂĽhrte uns durch dicksten Nebel. Entweder musste man rutschigen Schneefeldern oder - ebenfalls rutschigen - Kuhfladen ausweichen.
Wir gingen davon aus, dass uns der Nebel den ganzen Rückweg über begleiten würde. Aber wir kamen tatsächlich nochmals an die Sonne!
Nun wurde es aber auch Zeit fĂĽr die schon lange versprochene Mittagspause.
Von da aus folgte nochmals eine ziemliche Rutschpartie hinunter. Nach dem Schnee der letzten Tage waren es eher Schlammlöcher als Pfade. Ciarán fand es aber super, über die verlassenen Alpweiden runterzurasen.
Mit mĂĽden Beinen ging es dann endlich wieder zurĂĽck nach Hause.