Gilt natürlich in erster Linie für Zingara...
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| Foto von Raphaela Schiller |
- Ihr Magendarmtrakt wird sensibel
Zingara ist schon seit immer ein wandelnder Staubsauger. Aber während sie früher ohne Probleme alles fressen und verdauen konnte, ist es inzwischen so, dass sie sogar wegen eines anderen Hundeleckerchens tagelang Durchfall bekommt.
- Sie werden "kurlig"
Plötzlich zeigen sie Verhalten, die sie vorher noch nie gemacht haben. Ehrlich!
So hatte Zingara eine Phase, bei der ich morgens um vier das Licht anschalten musste. Kaum war das gemacht, konnte sie sich wieder beruhigen und entspannt weiterschlafen. (Mit einem Geriatrikum konnten wir dieses "Problem" übrigens beheben.)
Eine Zeit lang wechselte sie neue "Fehlverhalten" im Wochentakt: Erst bellte sie Kinder an, dann jagte sie Katzen und schliesslich weigerte sie sich standhaft den Hundesportplatz zu betreten. Kaum wollte ich mit dem Training beginnen, war wieder alles in Ordnung...
Zu einem grossen Teil liegt es sicher daran, dass sowohl die Hör- als auch die Sehleistung abnehmen und alte Hunde deshalb grosse Mühe haben, etwas in ihrer Welt einzuordnen.
So hatte Zingara eine Phase, bei der ich morgens um vier das Licht anschalten musste. Kaum war das gemacht, konnte sie sich wieder beruhigen und entspannt weiterschlafen. (Mit einem Geriatrikum konnten wir dieses "Problem" übrigens beheben.)
Eine Zeit lang wechselte sie neue "Fehlverhalten" im Wochentakt: Erst bellte sie Kinder an, dann jagte sie Katzen und schliesslich weigerte sie sich standhaft den Hundesportplatz zu betreten. Kaum wollte ich mit dem Training beginnen, war wieder alles in Ordnung...
Zu einem grossen Teil liegt es sicher daran, dass sowohl die Hör- als auch die Sehleistung abnehmen und alte Hunde deshalb grosse Mühe haben, etwas in ihrer Welt einzuordnen.
- Man lernt Geduld.
Ich bin definitiv nicht die geduldigste Person. Aber mit Zingara bleibt mir keine andere Wahl. Inzwischen sind wir soooo langsam unterwegs. Und wenn Zingara dann noch minutenlang an einem Grasbüschel, weil sie sich in ihrer eigenen Welt verliert...
- Es ist unglaublich schön.
Manchmal habe ich das Gefühl, wir zwei sind wir ein altes Ehepaar. Nach so vielen gemeinsamen Jahren kennen wir uns in- und auswendig. So viel haben wir zusammen erlebt!
Und ein gewissen Stolz schwang auch immer mit, wenn ich sagen konnte, sie sei fünfzehn Jahre alt. Wie wenn ich dafür verantwortlich wäre...
Und ein gewissen Stolz schwang auch immer mit, wenn ich sagen konnte, sie sei fünfzehn Jahre alt. Wie wenn ich dafür verantwortlich wäre...
- Es tut unglaublich weh.
Die Postidee schwirrt schon lange in meinem Kopf herum. Bis vor drei Wochen hätte ich bei diesem Punkt geschrieben, dass es weh tut, dass wir nicht mehr so aktiv unterwegs sein können. Dass eben nicht mehr alle Wanderrouten drinliegen, weil es für Zingara körplich eben doch zu viel wäre.
Ich hätte geschrieben, dass es weh tut, dass wir nicht mehr trainieren und clickern können (auch wenn es für einige vielleicht doof tönt). Ich habe es geliebt, mit Zingara auf dem Hundesportplatz zu stehen oder ihr etwas neues beizubringen beziehungsweise gemeinsam etwas zu lernen. Dieses Leuchten in ihren Augen!
Ich hätte geschrieben, dass es weh tut, zu sehen, wie Zingara immer mehr körperlich abnimmt. Zu sehen, dass dieser einstmals so aktiver Hund, nach einer zweistündigen Wanderung müde ist. Zu merken, dass die ehemals so gut bemuskelten Oberschenkel nur noch dünne Beinchen sind.
Und klar war schon seit Jahren dieser Gedanke im Hinterkopf, dass Zingara alt ist und unsere gemeinsame Zeit nicht mehr endlich ist. Aber dann tatsächlich zu wissen, dass es wohl nur noch eine Frage von Wochen oder Tagen ist, macht die Sache noch einmal ein Stück schlimmer. Gerade, wenn man beschlossen hat, dass "es morgen so weit ist", rappelt sich Zingara wieder auf. Das Auf und Ab zwischen einigermassen guten und sehr schlechten Tagen ist unglaublich zermürbend. Gegen diese Zeit sind die ursprünglichen Probleme Peanuts. Das gehört aber eben auch dazu.
Ich hätte geschrieben, dass es weh tut, dass wir nicht mehr trainieren und clickern können (auch wenn es für einige vielleicht doof tönt). Ich habe es geliebt, mit Zingara auf dem Hundesportplatz zu stehen oder ihr etwas neues beizubringen beziehungsweise gemeinsam etwas zu lernen. Dieses Leuchten in ihren Augen!
Ich hätte geschrieben, dass es weh tut, zu sehen, wie Zingara immer mehr körperlich abnimmt. Zu sehen, dass dieser einstmals so aktiver Hund, nach einer zweistündigen Wanderung müde ist. Zu merken, dass die ehemals so gut bemuskelten Oberschenkel nur noch dünne Beinchen sind.
Und klar war schon seit Jahren dieser Gedanke im Hinterkopf, dass Zingara alt ist und unsere gemeinsame Zeit nicht mehr endlich ist. Aber dann tatsächlich zu wissen, dass es wohl nur noch eine Frage von Wochen oder Tagen ist, macht die Sache noch einmal ein Stück schlimmer. Gerade, wenn man beschlossen hat, dass "es morgen so weit ist", rappelt sich Zingara wieder auf. Das Auf und Ab zwischen einigermassen guten und sehr schlechten Tagen ist unglaublich zermürbend. Gegen diese Zeit sind die ursprünglichen Probleme Peanuts. Das gehört aber eben auch dazu.







