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Samstag, 19. März 2016

Bei den Alten Römern

Alte Steine und alte Hunde passen doch gut zusammen. Deshalb drehten wir eine kleine Runde auf dem Gelände der römischen Stadt Augusta Raurica.

 
Dort wo früher eine richtige Metropole (zumindest für die damalige Zeit) stand, weiden heute Kühe.
 
 
Schwierig, vorzustellen, dass hier einmal brutale Gladiatorenkämpfe und Tierkämpfe stattgefunden haben. Und doch schaudert es mich trotzdem, während Zingara den ehemaligen Kampfplatz nach Picknickresten absucht.

 
Priester sind über diese Steine geschritten, wo heute ein kleiner, alter Hund drüberkraxelt.


Zingara geht es im Moment nicht besonders gut. Noch habe ich mich in den letzten Tag für Leben entschieden. Und doch frage ich mich, wann ich mich für Tod entscheiden muss. Noch hoffe ich, dass sie sich wieder erholt. Wir wollen doch noch zusammen in die Ferien fahren und ihren 15. Geburtstag feiern!

Samstag, 20. Juni 2015

Chronische Nierenerkrankung beim Hund

Anfangs Mai wurde bei Zingara eine chronische Nierenerkrankung diagnostiziert. Eigentlich hätte ich nicht so schockiert sein müssen, denn mir ist bereits vor über einem Jahr aufgefallen, dass Zingara mehr trinkt als früher, auch wenn die Trinkmenge noch im normalen Rahmen lag. Damals waren sowohl die Blutwerte als auch die Harnanalyse noch völlig normal, weshalb wir nicht genau wussten, in welche Richtung wir weitersuchen sollten. Und da Zingara ansonsten gesund wirkte, wurde die ganze Geschichte durch andere Wehwehchen etwas in den Hintergrund gedrängt.

Im Nachhinein muss ich sagen, dieser Verlauf ist ganz typisch für chronische Nierenerkrankungen. Denn erst wenn bereits zwei Drittel der Nieren geschädigt sind, zeigt das Tier erste Symptome. Wie bei Zingara beginnt es normalerweise mit vermehrtem Harnabsatz und in der Folge vermehrtem Trinken. Erst wenn dann bereits 75% des Nierengewebes kaputt ist, sieht man die Zeichen bei einer Blutuntersuchung.

Je weiter die Erkrankung fortschreitet, desto mehr zusätzliche Krankheitssymptome kommen hinzu. Durch die innerliche Vergiftung ist den Tieren oft schlecht, weswegen sie Magen-Darm-Probleme haben. Der Appetit nimmt ab, so dass sie Gewicht verlieren und Muskeln abbauen. Eine ganze Liste von weiteren Symptomen ist möglich.


Übrigens kann die Ursache für die Schädigung meistens nicht mehr festgestellt werden.

Die Diagnose erfolgt über eine Blut- sowie einer Urinuntersuchung. Zudem können die Nieren per Ultraschall dargestellt werden. Um das Substadium zu bestimmen, wird nach Möglichkeit der Blutdruck gemessen.


Generell hat die Niere im Gegensatz zu anderen Organen nur begrenzt die Möglichkeit sich von einer Schädigung zu erholen - erst recht nicht von einer chronischen Erkrankung. Mit anderen Worten: bei einer chronischen Nierenerkrankung sind die Nieren irreversibel kaputt; eine Genesung ist nicht mehr möglich. Deshalb gehören chronische Nierenerkrankungen neben Tumorerkrankungen zu den häufigsten Todesursachen bei älteren Tieren.

Die Therapie beschränkt sich also darauf, das Tier zu unterstützen und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.
Grundsätzlich wird der Patient auf eine Nierendiät gesetzt, was das Fortschreiten gemäss diverser Studien doch deutlich verlangsamt. Oft wird auch ein Blutdrucksenker gegeben. Die weitere Behandlung ist abhängig von den Symptomen, des Tieres (und des Tierhalters...).


Tja, und die Prognose ist leider ziemlich klar. ☹ Aber so ist das Leben.

Samstag, 2. Mai 2015

Hm...

Eigentlich wollte ich ja ein Foto von der "Rätsel"-Lösung machen lassen. Da dies aber vergessen ging, muss es eine Grafik auch tun.
So weit ich weiss kann an der Flanke kein Blut entnommen werden, sondern nur am Vorder- oder Hinterbein.


Und da ich nicht ganz so glücklich über Zingaras aktuellste Blutwerte bin, klappt es vielleicht in ein paar Wochen bei der Kontrolle mit dem Foto. ;-)


Mittwoch, 3. September 2014

Schmerzempfinden im Alter

Ich kenne Zingara als taffer Hund, der keine Schmerzen zeigt, bis es wirklich gar nicht mehr geht. Desto schockierter war ich, als Zingara wegen einer eigentlich relativ kleinen Verletzung völlig austickte, so dass nicht einmal die sofort verabreichten starken Schmerzmittel zu helfen schienen.

Zingara hatte sich eine Wolfskralle ausgerissen. Das ist sicher schmerzhaft, es ist aber auch nicht zum ersten Mal passiert. Bei den ersten beiden Malen fand ich es schlimmer als Zingara, jetzt beim dritten Mal war es ein einziges Drama: Zingara zitterte am ganzen Körper, hatte den Schwanz eingezogen und zeigte ihr "Stressgesicht" - und das 24 Stunden lang. 

Ich fragte mich also, ob sich das Schmerzempfinden im Alter verändert und machte mich auf die Suche nach Antworten:

Durch das, dass im Alter die Organfunktion tendenziell abnimmt (man denke nur schon an den Bewegungsapparat: Arthrose, Gelenkknorpeldegeneration, Muskelabbau,...), leiden ältere Individuen auch häufiger unter (chronischen) Schmerzen. Doch ob Lebewesen im Alter ein verändertes Schmerzempfinden haben, ist noch nicht wirklich klar. Literatur über das Schmerzempfinden bei Hunden habe ich so gut wie gar nichts gefunden, so unähnlich vom Menschen wird es aber wohl nicht sein. 

Was seit längerem bekannt ist, dass sich der Schmerz quasi summieren kann (sogenannte Hyperalgesie), was zu einer übermässigen Schmerzempfindlichkeit führt. Je mehr Schmerzen ein Individuum also bereits hat (siehe oben die Altersgebrechen), desto eher kann es zu einer Hyperalgesie kommen (Fan, 2014).

In älteren Publikationen wird davon ausgegangen, dass der Schmerz im Alter normaler wird. Der Mensch gewöhnt sich an den Schmerz, passt sich daran an, sodass auch die Schwelle steigt, bis der Schmerz wahrgenommen wird. Andere Studien haben keine Alterseffekte nachgewiesen, während einige tatsächlich von einer erniedrigten Schmerzschwelle ausgehen (Gibson, 2003). Hm. Doch gerade in neueren Publikationen wird immer öfters angenommen, dass die Schmerzschwelle tendenziell abnimmt, da auch signifikante Veränderungen im Nervensystem stattfinden (McCleane, 2007; Cole et al., 2010; Lautenbacher, 2012).

Beim Hund kommt erschwerend noch dazu, dass es bezüglich des "normalen" Schmerzempfindens auch grosse Rassenunterschiede gibt (Jagdterrieren wird zumindest nachgesagt, dass sie keine Schmerzen kennen). Somit wird es noch komplizierter, verändertes Schmerzempfinden bei alten Hunden zu beweisen. 

Bei Zingara tendiere ich inzwischen zur Erklärung, dass vor drei Wochen zu viel zusammengekommen ist: Die bekannten Probleme mit dem Bewegungsapparat (die wir eigentlich gut im Griff haben), seit wenigen Wochen die bösartige Veränderung und dann obendrauf noch die schmerzhafte Wolfskralle, so dass sie im Moment nicht mehr damit umgehen konnte. :-( Und wenn dann sowieso noch zusätzlich die Schmerzschwelle erniedrigt ist...

Inzwischen haben sich alle wieder etwas beruhigt. Und die Wolfskralle braucht jetzt einfach Zeit, bis sie wieder nachgewachsen ist. 

Referenzen:

Cole L.J., M.J. Farrell, S.J. Gibson, G.F. Egan, 2010: Age-related differences in pain sensitivity and regional brain activity evoked by noxious pressure. Neurobiology of Aging 31(3), 494-503. 

Dimova V., C. Horn, A. Parthum, M. Kunz, D. Schöfer, R. Carbon, N. Griessinger, R. Sittl, S. Lautenbacher, 2013: Does sever acute pain provoke lasting changes in attentional and emotional mechanisms of pain-related processing? A longitudinal study. J Pain, 154(12), 2737-2744.

Fan T.M., 2014: Pain Management in Veterinary Patients with Cancer. Vet Clin North Am Small Anim Pract 44(5), 989-1001. 

Gibson, S.J., 2003: Proceedings of the 10th World Congress on Pain: Pain and aging: the pain experience over the adult lifespan. IASP Press.

Lautenbacher S., 2012: Experimental Approaches in the Study of Pain in the Elderly. Pain Med 13, 44-50.

McCleane G., 2007: Pharmacological pain management in the elderly patient. Clin Interv Aging 2(4), 637-643.

Dienstag, 19. August 2014

Krankengeschichte #5

In den letzten zwei Wochen ist etwas viel zusammengekommen. In diesem Sinne: 


Sonntag, 6. Juli 2014

Vor einem Jahr

Heute, vor einem Jahr wurden wir höchst unsanft daran erinnert, dass unsere gemeinsame Zeit wohl doch nicht unendlich ist. Es folgte eine schwierige Zeit: eine fehlende Diagnose und somit eine nicht-zielgerichtete Therapie, eine depressive Zingara, weil sie kaum etwas tun durfte, und täglich die Überlegung, wann der Zeitpunkt für den letzten Schritt sei. Spätestens an diesem Tag wurde uns wieder einmal schmerzlich bewusst, dass gerade bei einem älteren Hund jeder Tag der letzte sein könnte. 

Umso glücklicher sind wir, dass wir diese Zeit irgendwie überstanden haben. Gerade weil jeder Tag der letzte sein könnte, wurden einige Punkte auf der To do-Liste, die teilweise schon seit Jahren dort drauf herumgammeln, plötzlich sehr dringend... Wir machten uns also daran, die Punkte zu erfüllen; selbstverständlich immer an Zingaras Gesundheitszustand angepasst. So haben wir doch noch einiges erlebt: 
 
Wir haben abgekürzt, wo es nur ging. Am Schluss hatten wir aber doch alle 18 Standorte der Wandertrophy gefunden. 

Wir haben den für uns perfekten Badesee gefunden, zu dem wir diesen Sommer hoffentlich noch öfters fahren!
 
Wir spazierten dem Brienzer See entlang und machten eine Schifffahrt.

Ich gönnte mir ein Fotoshooting, damit ich auch ja genügend Erinnerungen habe. 

Wir spazierten zum Creux du Van. Unglaublich beeindruckend!

Wir sassen einen ganzen Herbsttag lang an einem Weiher, zu dem ich seit mindestens fünf Jahren hinwollte... 

Wir sahen nochmals Schneeberge und konnten - entgegen meiner Prognose - sowohl Weihnachten als auch elf gemeinsame Jahre feiern. 

Zu den Weihern von Bonfol wollte ich auch schon lange. Diesen Ausflug machten wir an Zingaras 13. Geburtstag! 

Schlussendlich wurde es nicht der Lecky-Trail, mit dem ich ebenfalls schon seit Jahren liebäugle (Vier Stunden Marschzeit sind definitiv nicht mehr möglich), die Alternative war für uns aber perfekt. 

Vor einem Jahr hätte ich nie gedacht, dass das tatsächlich geschehen könnte: Zingara gewinnt den Altersfrischewettbewerb in der höchsten Altersklasse.

Und jetzt hoffen wir einfach, dass uns Zingaras Gesundheitszustand erlaubt, im nächsten Jahr die verbleibenden 99'991 Punkte zu erfüllen.
 

Sonntag, 27. April 2014

7 Sachen

Nach der Idee von Frau Liebe („Immer wieder Sonntags: 7 Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe“) kommen hier „7 Sachen, die ich an diesem Wochenende mit/für Zingara gemacht habe“:


1. Zum Ort unseres Zwölftelblicks spaziert.

2. Überprüft, wieviel Zingara pro Tag trinkt. Noch ist es nicht zu viel.

3. Nochmals kurz das Reglement überflogen. Wo bleibt der Hund an der Leine? Und bei welchen Übungen darf man seinen Hund in Grund und Boden reden?!

4. Unter anderem zwei Gegenstände apportiert (nicht nur der Schäfer, Zingara auch!)

5. Zingara wortlos um die Gegenstände geführt. Bei uns wurde nicht die Milchkanne zum Verhängnis, sondern ein Puppenwagen (da könnte ja Futter drin sein...).

6. Einen tollen Wettkampfabschluss erzielt. Damit ist Zingara auch in dieser Sparte pensioniert.

7. Mit dem verspäteten Osternest und der Urkunde posiert. 

Sonntag, 5. Januar 2014

7 Sachen

Nach der Idee von Frau Liebe („Immer wieder Sonntags: 7 Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe“) kommen hier „7 Sachen, die ich an diesem Wochenende mit/für Zingara gemacht habe“ und ja, ich habe mir das erste Januarwochenende auch anders vorgestellt...:

1. Reispampe gekocht.

2. Reispampe mit Poulet angeboten.

3. Kleinere Spaziergänge gemacht, um frische Luft zu schnappen. 

4. Kranker Hund hat viel geschlafen.

5. Nächtliche "Ausflüge".

6. Wieder Reispampe gekocht.

7. Nochmals Reispampe mit Poulet angeboten, diesmal mit Erfolg!!! Vielleicht sind wir ja jetzt (wieder) auf dem Weg der Besserung?

Donnerstag, 2. Januar 2014

Nachtrag Jubiläumsausflug

Der erste Eintrag 2014 ist gleich schon ein Nachtrag unseres Jubiläumsausflugs. Wir haben uns einen tollen Tag in den Bergen gegönnt, Schnee und strahlend blauer Himmel inklusive. 

 



Tja, am Abend dann konnte ich definitiv eine neue Krankenakte eröffnen Dem kleinen Zwischenfall am Morgen habe ich noch nicht so viel Bedeutung beigemessen. Als ob wir jetzt sämtliche Krankheiten nachholen, von denen wir in den letzten zwölf Jahren verschont geblieben sind... Falls irgendjemand/-etwas da oben dafür zuständig ist und zufälligerweise Gedanken lesen kann oder hier mitliest: den Fremdkörper und den bösartigen Tumor hatten wir schon und brauchen wir nicht nochmal! Die nächsten 60 Stunden gingen wir jedenfalls im zwei-Stunden-Takt raus und ich sah mich gezwungen, in den ersten Stunden des neuen Jahres Zingara an den Tropf zu hängen. 
Das Schlimmste haben wir inzwischen wohl überstanden und jetzt holen wir beide viel Schlaf nach. 2014 kann also fast nur noch besser werden!

Freitag, 6. Dezember 2013

KG #3.1

Anstatt eines Samichlausen-Posts öffnen wir eine neue Krankenakte...

Zur Zeit kommen wir einfach nicht zur Ruhe. Kaum haben wir ein gesundheitliches Problem in den Griff bekommen, kommt das nächste... 

Wir haben eine durchwachte Nacht hinter uns. Zingara war unruhig und würgte und erbrach auch mehrmals. Normalerweise ist nach dem Erbrechen alles wieder in Ordnung (verfressener Labi lässt grüssen...), diesmal kam sie einfach nicht zur Ruhe. Sie hechelte weiter und stand zitternd mit aufgekrümmtem Rücken und eingezogenem Schwanz da. Die Bauchdecke war hart und angespannt. 
Sie zeigte mir an, dass sie raus wollte. In irrem Tempo lief sie hechelnd durch die Strassen und weigerte sich den Heimweg einzuschlagen. Komischerweise wollte sie kein Gras fressen (das macht sie sonst immer bei einer Magenverstimmung). 
Da sie nicht aufgebläht war, schloss ich eine Magendrehung aus. Aber dass sie kein Futter annehmen wollte, machte mir doch Sorgen. Ich befürchtete, sie könnte einen Darmverschluss haben. 
Und dann begannen die neurologischen Ausfälle. Zingara kippte Kopf voran einfach um, rappelte sich wieder auf und lief +- normal weiter, bis es sie wieder von den Beinen holte. Vorher war es ja noch okay, einfach zu laufen, wenn es zu helfen schien. Aber jetzt ging es sofort nach Hause und dann zum Notfalltierarzt. 

Nach Murphys Gesetz war Zingaras Bauch beim Tierarzt dann wieder weich und sie frass sogar ein Frolic. Dem Tierarzt erschien sie wie ein in dieser Umgebung normal aufgeregter Hund  (sie zeigte überhaupt kein Normalverhalten!). Ich hatte zumindest die Rückversicherung, dass es sich wohl weder um eine Magendrehung noch um einen Darmverschluss handelte. Und dann kippte Zingara doch noch um, so dass auch dem Tierarzt klar war, dass etwas nicht stimmte... Während ich eher auf Vergiftungssymptome tippte, meinte der Tierarzt, es könnte sich um die Erholungsphase nach einem epileptischen Anfall handeln. So gingen wir mit einem Fläschchen Valium wieder nach Hause, wo Zingara weiter hechelte und zitterte...


Zur normalen Fütterungszeit gab ich ihr wenig Futter mit viel Flüssigkeit (ich wollte v.a. möglichst viel Flüssigkeit in sie reinbekommen, da ich nach wie vor vermutete, dass es sich um eine Vergiftung handeln könnte). Und dann konnte sie sich endlich zitternd in ihrem Korb zusammenrollen. 

Inzwischen hat sie sich tatsächlich etwas beruhigt und es scheint so, wie wenn das Schlimmste überstanden wäre (zeitweise war sie so ruhig, dass ich regelmässig kontrollierte, ob ihr Herz überhaupt noch schlug. Dann hatte sie doch wieder einen Zitter/Hechel-Anfall). 

Und jetzt heisst es abwarten, ob sie irgendwann doch einen epileptischen Anfall zeigt (das Notfallmedikament hätte ich ja jetzt) oder ob sie etwas völlig Ungeniessbares gefressen hatte. 

Sonntag, 18. August 2013

"7 Sachen"

Nach der Idee von Frau Liebe („Immer wieder Sonntags: 7 Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe“) kommen hier „7 Sachen, die ich an diesem Wochenende mit/für Zingara gemacht habe“:

1. Viele Fotos ausgepackt.

2. Gemeinsam den Bach durchquert.

3. Auf dem - für uns neuen - Spazierweg so viele Schafweiden wie noch nie passiert.

4. Zur Auslastung Futter gestreut...

5. ... und drei Minuten longiert.

6. Denn eigentlich hatten wir wieder einen "schlechten" Tag.

7. Weshalb ich mich auch dieses Wochenende wieder gefragt habe, ob die 7 Sachen überhaupt noch Sinn machen.

Freitag, 19. Juli 2013

letztes Wochenende + KG#2.3

Was am Wochenende bei uns so auf dem Platz geschieht: 
 
 
 

Ein kleines Up-Date der Krankengeschichte:
  • Die Ohrenentzündung ist verheilt, die Ohrentropfen habe ich vor zwei Tagen abgesetzt. Inzwischen reagiert Zingara schon wieder auf die Türglocke und den Clicker. Es wird also wieder!
  • Die Rückenschmerzen: Es ist viel besser, aber noch bin ich mit dem Resultat nicht zufrieden. Also erhält Zingara weiterhin Medikamente. Die Boxenruhe wird aber leichtgradig gelockert, wir dehnen einzelne Spaziergänge des Tages von fünfzehn Minuten auf dreissig Minuten aus. Und ich träume weiterhin von meinem eigenen Röntgengerät. ;-)

Sonntag, 14. Juli 2013

7 Sachen + KG#2.2

Nach der Idee von Frau Liebe („Immer wieder Sonntags: 7 Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe“) kommen hier „7 Sachen, die ich an diesem Wochenende mit/für Zingara gemacht habe“:

1. Die verspannte Rückenmuskulatur massiert.

2. Viel Betrieb auf dem Hundesportplatz gehabt.

3. Medis verabreicht.

4. Die Gewichtsreduktions-Futterpröbchen zum Verfüttern rausgesucht, da der tägliche Spaziergang um 70% gekürzt wurde.

5. Die Morgenration in einer "Such-Kiste" gestreut, damit es Zingara nicht ganz so langweilig wird.

6. Verzweifelt den Kong® gesucht. Und ihn dann gefüllt im Tiefkühler gefunden. Für einmal eine positive Überraschung!

7. Im Gras den Kong® geschleckt.
 



KG #7
Zingara geht es wieder deutlich besser. Seit Mitte Woche ist sie deutlich aufgeblüht, fand die kurzen Spaziergänge aber mehr als okay. Heute fand sie es dann zum ersten Mal richtig doof, dass wir nach wenigen Minuten bereits wieder umkehrten.
Wegen der Ohrenentzündung hört Zingara (zur Zeit?!) überhaupt nichts. Es gibt sowieso nicht so viele Kopfarbeitübungen, bei denen sich der Hund nicht zu viel bewegen muss (für Tipps bin ich sehr dankbar!) und jetzt können wir nicht einmal clickern... Irgendwie werden wir die Zeit überstehen. Hauptsache Zingara hat keine Schmerzen mehr!