Montag, 29. April 2013

Geburtstagsgewinnspiel


Anlässlich Zingaras 12. Geburtstag (ZWÖLF!!!) wartet hier ein Paket mit:

1. Triple Crown Clicker - meinem Lieblingsclicker
2. Knusperherzen mit Fisch und Spinat




3. Dummyball in blau - auch wenn nicht alle Hunde zu den Retrieverrassen gehören. ;-)

4. Buch "Erste Hilfe für meinen Hund" von Dr. med. vet. Elke Fischer - damit man im Notfall bescheid weiss.


5. + 6. Verbandsmaterial: 1 Rolle Wattebinde und 1 Rolle Elastische Binde mit Pfötchenmuster - um zu üben.



7. "Regenbogen"-Ball - für ein lustiges Zerrspiel.


8. Dinkelchen Forelle - perfektes Trainingsfutter.


9. Zoom Groom - meine Lieblingsmassagebürste




10: Skinneez Waschbär - zum Quietschen.
11. Futterkruke in hellblau - um differenziert zu belohnen. ;-)

12. Pfötchen-Stempel
Um am Give-Away teilzunehmen, habt ihr 12 Tage Zeit (also bis am 10. Mai 2013, 23.59 Uhr), um hier einen Kommentar mit Namen und E-Mail-Adresse zu hinterlassen.  Zingara wird dann Glücksfee spielen. Verschickt wird das Paket in die Schweiz oder nach Deutschland. 

Sonntag, 28. April 2013

7 Sachen

Nach der Idee von Frau Liebe („Immer wieder Sonntags: 7 Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe“) kommen hier „7 Sachen, die ich an diesem Wochenende mit/für Zingara gemacht habe“:

1. Drei Meter Borten werden verarbeitet, fünf Meter kommen neu hinzu. *hust*

2. Über die Hürde gesprungen.
 
3. Das alte Geschirr auseinandergenommen.

4. Mit dem Lieblings-Quitschball gespielt.
 
5. Über Zingaras irren Blick auf diesem Foto gelacht.
 
6. Genäht.
 
7. Das obligatorische Zingara-vor-blühenden-Kirschbäumen-Fotoshooting gemacht. ^^

Donnerstag, 25. April 2013

DVD: Hunde klickern - Vom Kopf bis zu den Pfoten

 

Ich bin seit zwei Wochen wieder voll im Clicker-Fieber. Ich clickere ja eigentlich täglich mit Zingara, nur waren diese Clicker-Sessions nicht immer ganz so fantasievoll bzw. machte sich eine gewisse Müdigkeit breit :-(. Diese DVD hat mir jetzt wieder ganz viele Inputs gegeben und ich kann es jeweils kaum erwarten, den Clicker in die Hand zu nehmen.
Die DVD deckt von der Nase über das Maul, den Kopf, den Vorderpfoten bis zu den Hinterbeinen alles ab. Es wird das Clickern mit Gegenständen bis hin zur hohen Kunst des freien Shapen alles erklärt. Ausserdem werden Alternativen gezeigt, wenn es mit dem gewünschten Verhalten nicht so ganz klappt.
Der Vorteil von bewegten Bildern ist nicht von der Hand zu weisen. Und sooo lange dauert die DVD sowieso nicht.  
In den Trainingskarten findet man dann jeweils eine knappe Zusammenfassung der einzelnen Kapitel.
 
Alle weiteren Infos gibt es hier.

Sonntag, 21. April 2013

7 Sachen

Nach der Idee von Frau Liebe („Immer wieder Sonntags: 7 Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe“) kommen hier „7 Sachen, die ich an diesem Wochenende mit/für Zingara gemacht habe“:

1. Die (durch Reiter?) bereitgelegten Äste für ein kleines Cavaletti-Training benützt.
 
2. Die Hexe besucht.
 
3. Mich über das Grün erfreut.

4. Die neue Trainings-DVD geschaut.

5. Noch mehr als sonst geclickert, u.a. mit-der-rechten-Vorderpfote-den-Bodentarget-berühren

6. Den Geburtstagskindern alles Gute gewünscht.
 
7. Ein Stück Rinderherz gefressen.

Mittwoch, 17. April 2013

Leptospirose

Es wird wieder warm - und somit steigt auch die Leptospirose-Gefahr...
Ursache der Leptospirose sind spiralige Bakterien namens Leptospira, von denen es verschiedene Typen gibt. Erkranken können sämtliche Säugetierarten, auch der Mensch! Bei Rindern und Schweinen ist es eine meldepflichtige Seuche.

www.infoescola.com
Die Ausbreitung erfolgt über (nicht erkrankte) Wirte, sehr oft sind das Nagetiere. Die Bakterien haben es gerne warm und feucht. In Tümpel und Pfützen überleben sie mehrere Monate lang.

Seit einigen Jahrzehnten werden Hunde gegen zwei dieser Typen - L. canicola und L. icterohaemorrhagiae - geimpft. In der Folge nahm die Krankheitsrate deutlich ab. In den letzten Jahren erkranken jedoch wieder deutlich mehr an Leptospirose: andere Typen haben sich angepasst.
Gemeinerweise können Leptospiren sowohl über die Schleimhaut (Maulschleimhaut, Bindehaut) als auch über kleine Hautwunden eindringen. Über Blutgefässe gelangen sie in die  Organe. Sehr oft betroffen ist die Niere. Über den Urin werden die Leptospiren dann auch ausgeschieden.
Wohl häufiger als angenommen gibt es gar keine bis sehr milde Symptome. Diese Tiere verbreiten die Bakterien also unbemerkt weiter überall in der Umgebung.

http://drugline.info/
Es kann aber auch sein, dass der Körper reagiert. Durch das aktivierte Immunsystem kann es zu einer Blutvergiftung kommen. Die Leptospiren in der Niere führen zu Nierenversagen und die in der Leber zu Leberproblemen. Immer häufiger werden beim Hund zudem Lungenblutungen gesehen.
Mögliche Symptome sind also Fieber, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Austrocknung, fehlender oder zu häufiger Urinabsatz, Gelbsucht und Atemprobleme.
Die Diagnose zu stellen ist gar nicht so einfach. Dafür braucht es mindestens eine Blut- und Urinuntersuchung. Um ganz sicher zu sein, muss man einen Labortest machen, um Antikörper nachzuweisen, und diesen dann nach zwei Wochen wiederholen.

Bei einer klinischen Erkrankung braucht der Hund Antibiotika. Je früher damit begonnen wird, desto effektiver schlägt die Behandlung an. Bei Nierenversagen hilft eine regelmässige Dialyse die Zeit zu überstehen, bis die Nieren ihre Funktion wieder selber übernehmen können. Diese Therapieoption steht - wenn überhaupt - nur grösseren Tierkliniken zur Verfügung. Gegen die Lungenblutungen kann man bis heute leider nicht viel ausrichten...

Um die Krankheit vorzubeugen lässt man seinen Hund weiter impfen. Somit sind schon einmal zwei Leptospira-Typen ausgeschaltet. Der Impfschutz dauert ungefähr ein Jahr.


Wenn es draussen warm ist, nimmt man am Besten Trinkwasser für den Hund mit und lässt ihn nicht aus stehenden Gewässern trinken.

Sonntag, 14. April 2013

7 Sachen

Nach der Idee von Frau Liebe („Immer wieder Sonntags: 7 Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe“) kommen hier „7 Sachen, die ich an diesem Wochenende mit/für Zingara gemacht habe“:

1. Einen ganzen Tag lang Lerntheorie und Lernverhalten repetiert.
 
2. Es ist abends endlich wieder hell genug, um Zingaras Geheimpfad zu folgen.
 
3. Eine Fährte in der Dämmerung. Wir nutzen jede Gelegenheit, bevor das Gras wieder zu hoch ist...
 
4. Das Frühlingshalsband umgebunden.
 
5. Frühlingsspaziergänge.
 
6. Mit dem Makroobjektiv Pfoten fotografiert. Man sieht ihnen an, dass sie viel unterwegs sind.
 
7. Nach langer Pause wieder einmal mit Rüebli und Gurke geclickert - und wir haben gleich einen grossen Fortschritt gemacht!

Mittwoch, 10. April 2013

Montag, 8. April 2013

Oldies-Meeting

Nun ist es schon vorbei, unser Agility-Anlass des Jahres. Ziemlich genau sieben Jahre nach unserem ersten katastrophalen ^^ Wettkampf, fand wohl unser letztes Meeting statt.
Ich war mir im Voraus nicht ganz sicher, ob es überhaupt eine gute Idee ist, denn wir haben letztes Jahr wirklich gar nicht trainiert abgesehen von ein paar Sprungsequenzen an Militarys. Aber bei den Oldies geht es ja tatsächlich um nichts (ausser Spass haben!), was auch die besondere Stimmung ausmacht. Da muss niemand mehr "unbedingt" gewinnen, um einen Aufstiegsnuller zu holen. Und wenn die Hunde eben nur durch den Parcours traben, zaubert das ein Lächeln aufs Gesicht der Zuschauer. Denn es ist offensichtlich, dass die Oldies Freude daran haben.
 
Auch Zingara war ganz aufgeregt, als wir bei der Halle ankamen. So viele Hunde! So viele Leute (die natürlich alle nur wegen ihr hier waren! ^^)! Aufmerksam verfolgte sie, was unten im Ring vor sich ging.

Nach einem gründlichen Aufwärmen (das ist Pflicht!), begannen wir mit dem Jumping.


Zingara startete super motiviert. Sie war so aufgezogen, dass es nach Sprung 5 in einem Anfall gipfelte. ♥ Ich war nicht ganz darauf vorbereitet, so dass sie eine Zusatzrunde alleine drehte (was uns eine Verweigerung bei Sprung 6 einbrachte). Danach konnte ich sie aber wieder abholen und sie fädelte  perfekt durch den Slalom (Woohoo!).
Wider erwarten klappte die Wendung bei Sprung 11 ganz gut. Nach dem Tunnel führte ich sie dann fast von der falschen Seite über den Sprung (mir ist noch rechtzeitig in den Sinn gekommen, dass diese Stelle beim Briefing nicht ganz so einfach war, wie meine Variante gerade den Anschein machte...). Für Zingara waren solche engen Wendungen noch nie ideal und so langsam war sowieso die Luft draussen. Nichtsdestotrotz liess sie sich auf der Zielgerade nochmals motivieren.

Nach einem Nickerchen (nur Zingara konnte schlafen ^^) fand dann noch der offizielle Lauf statt. Der Richter hat einen ganz tollen Parcours entworfen.    

 
Schon wieder fädelte sich Zingara korrekt durch den Slalom (war das jemals unser "Problemgerät"?!). Der Rest des Laufs war einfach nur cool und ich konnte mich vollkommen auf Zingara verlassen. Sie nahm sogar den Laufsteg, anstatt wie vor dem Lauf befürchtet im Tunnel zu verschwinden. Bei der Wand brauchten wir - wie immer - etwas länger, aber immerhin berührte sie anschliessend die Kontaktzonen. Und somit hatten wir nach fünf Jahren tatsächlich wieder einmal einen Nullfehler-Lauf, der ins Leistungsheft vermerkt wurde und das ganz ohne Training!.

Sonntag, 7. April 2013

7 Sachen

Nach der Idee von Frau Liebe („Immer wieder Sonntags: 7 Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe“) kommen hier „7 Sachen, die ich an diesem Wochenende mit/für Zingara gemacht habe“:
1. Wegen der Brut- und Setzzeit am Waldrand die lange Leine eingeklinkt.
 
2. Ein tolles Packet geöffnet.
 
3. Jetzt habe ich neues Trainingsmaterial und endlich wieder Reserveclicker.
 
4. Das Leistungsheft hervorgekramt.
 
5. Wieder einmal Turnierluft geschnuppert.

6. Uns wurden zwei superschöne Parcours vorgesetzt. Und Zingara war einfach nur
 
7. Nach dem Agility-Meeting frass Zingara doch noch ihren Bullkau - nachdem sie ihn drei Tage lang mit sich rumgetragen hatte...

Donnerstag, 4. April 2013

Neues aus der Forschung #2: milder dysproportionierter Zwergwuchs

Die Tiergenetiker "meiner" Uni haben bei Labrador Retriever das Gen gesucht, das für einen milden dysproportionierten Zwergwuchs verantwortlich ist.
 
Beim Labbi sind verschiedene Zwergwuchsformen bekannt. So gibt es zum Beispiel eine Missbildung, bei der der Hund an kurzen Beinen sowie Augendefekten leidet. Bei einer anderen Form sind die Vorderbeine gebogen, was zwangsläufig zu Gelenkproblemen führt. Bei der untersuchten Krankheit, Skeletal Dysplasia 2 SD2 genannt, sind die Beine für den Rumpf zu kurz, was dazu führt, dass die Hunde durchschnittlich sechs Zentimeter kleiner sind als "normale" Labbis. Es kann aber durchaus auch vorkommen, dass sie trotzdem normal gross sind - es kommt auf die Proportion drauf an.  Gelenke und Augen sind bei dieser Form nicht mitbetroffen. 
 
Drei Vollgeschwister. Der Rüde rechts hat, im Hinblick zu
seinem Rumpf, zu kurze Beine.
Untersucht wurden 33 betroffene Hunde, dabei handelte es sich ausschliesslich um Labrador Retriever aus Arbeitslinien. Bei der Auswertung der Stammbäume wurde festgestellt, dass alle Tiere auf einen erfolgreichen Arbeitshund zurückgehen, der in den Sechziger Jahren geboren ist Leider habe ich nicht herausgefunden, um welchen Hund es sich genau handelt. Die Mutation ist also gar noch nicht so alt.
Ausserdem hat man herausgefunden, dass es sich um einen monogen autosomal rezessiven Erbgang handeln muss, das heisst, dass nur wenn beide Elterntiere das veränderte Gen tragen (selber aber völlig normal aussehen!), die Nachkommen tatsächlich mit SD2 zur Welt kommen können.
 
Das Genom dieser Hunde wurde untersucht und mit dem von gesunden Labradoren und sonstigen Rassen (hier ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass die gesuchte Mutation nicht vorkommt) verglichen.
Es wurden mehrere Veränderungen im Genom gefunden, die für die Krankheit verantwortlich sein könnten. Am Wahrscheinlichsten ist eine Mutation im COL11A2-Gen die Ursache; dieses Gen codiert für einen Kollagentyp Strukturprotein/Bindegewebe, der für die Skelettentwicklung wichtig ist. Der Austausch einer einzigen Nucleinbase in der DNA führt dazu, dass dieses Kollagen nicht richtig arbeiten kann.  
 
Dank diesen Resultaten können Hunde nun auf SD2 getestet werden, um die Krankheit auszurotten.
 
Quelle: Frischknecht M, Niehof-Oellers H, Jagannathan V, Owczarek-Lipska M, Drögemüller C, et al. (2013). A COL11A2 Mutation in Labrador Retrievers with Mild Disproportionate Dwarfism. PLoS ONE 8(3): e60149. doi:10.1371/journal.pone.0060149
 
SD2 geht - sehr wahrscheinlich - nur auf einen einzigen erfolgreichen, augenscheinlich gesunden Rüden zurück. Deshalb ist es so wichtig, dass "gute" Zuchttiere ihre Gene nicht zu oft weitergeben, um das Risiko zu verkleinern, dass sich eine (neue) Krankheit in der Population ausbreitet. SD2 hat ja noch geringe Auswirkungen, aber gerade bei Nutztieren (Stiere, die tausende von Nachkommen haben, z.B. Holsteinstier Carlin-M Ivanhoe Bell, der gleich zwei Krankheiten vererbte...) oder seltenen Rassen, kann eine einzige Mutation im Genom grosse Probleme nachsichziehen.