Oldies-Meeting im April 2012

Am Vortag hatte ich die Möglichkeit, anspruchsvolle Agilityläufe zu beobachten (immerhin für die Qualifikation für die EM!) und so war die Vorfreude umso grösser, endlich wieder einmal selber starten zu dürfen. Wegen der ewigslangen Trainingspause hatte ich auch überhaupt keine Erwartungen, ausser Spass zu haben. Als ich am Vormittag dann aber bemerkte, dass wir bereits als zweites Team starten sollten, stieg dann doch die Nervosität. 

Wie vom Veranstalter erwünscht kamen wir sehr pünktlich beim Wettkampfgelände an, nur um festzustellen, dass sie auch dieses Jahr eine gute Stunde im Verzug waren... 
Zingara war ziemlich aufgeregt ("Ich will auch etwas tun!" ), während ich etwas enttäuscht war, dass wir diesmal nicht einmal ein "Beef-Stick" erhalten hatten, als wir das Leistungsheft abgaben. 

Schliesslich zeichnete sich doch das Ende des Jumpings ab und ich begann, uns aufzuwärmen. Pünktlich nach zwanzig Minuten konnte ich ans Briefing. Der Richter hatte sich für die Oldies einen coolen Jumping-Parcours ausgedacht. Das einzige, was mir etwas sorgen machte, war, dass der Slalom gleich zu Beginn dran kam... Und dann hatte das Warten auch für Zingara ein Ende, gerade weil das erste Team gar nicht erst aufgetaucht war... Zingara war von Anfang bei der Sache (abgesehen vom ersten weiten Bogen Richtung Richter ) und machte super mit! Vor allem stellte der Slalom überhaupt kein Problem für sie dar! Dafür räumte sie später einen Sprung völlig ab. Und beim letzten Tunnel war ich so darauf bedacht, dass sie mir nicht ins erste Loch entwischte, dass ich gleich im dritten Loch (Sack) verschwand... Eliminé! Der Sack war dann so verwurstelt, dass sie beim zweiten Mal durchrennen, darin hängenblieb...

Bis zum Offiziellen Lauf dauerte es dann gar nicht so lange. Auch hier war der Parcours zum Glück etwas anspruchsvoller als beim letzten Plauschmeeting. Das hatte aber auch zur Folge, dass ich bei einer Geraden nicht wusste, wie ich führen sollte.
Wir wurden wieder als erstes Team an den Start gelassen. Zingara war bereits abgeleint, als der Richter merkte, dass die Wand noch zu hoch war. So hatte Zingara noch Zeit den Ringhelfer neben dem Startsprung zu begrüssen.  Schliesslich wurde der Start freigeben. Obwohl sie vor wenigen Sekunden noch sehr motiviert wirkte, brauchte sie etwas Anlaufzeit. Dann machte sie aber super mit! Und sie berührte die Zone des Wandabgangs!!! Bei der langen Gerade ging meine Entscheidung, nicht Seiten zu wechseln, auf und dann absolvierte Zingara auch noch fehlerfrei den Slalom!!! Aber wie könnte es anders sein, Zingara musste dann doch noch den Stegabgang überspringen...  So kamen wir mit einem V5 ins Ziel! *freu*

Nach diesem Lauf gab es noch ein langes Cool-Down, denn wir mussten sowieso noch auf das Leistungsheft warten. Dort kam dann die Überraschung: wir erhielten einen grossen mit Hunde-Sachen gefüllten Sack. Das tröstete mich definitiv darüber hinweg, dass wir vorhin nichts bekommen haben. 

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