Ausflug zum Schwarzsee

Das schöne Herbstwetter lud geradezu ein, einen Ausflug zu Unternehmen! So ging es am Freitagabend direkt vom Tierspital aus ins Senseland an den Schwarzsee. Dort oben verdeckten inzwischen Wolken die Berge. Trotzdem war die Sicht auf den See wunderschön.

Zu unserem Erstaunen waren dort fast alle Hotels ausgebucht. Wir fanden in einer kleinen Pension dann doch noch Unterschlupf.

Bevor es ganz dunkel wurde, wollten wir noch um den See laufen.

Zingara blühte beim Spaziergang richtig auf. Sie durchstreifte den bemoosten Wald und rannte wie ein junger Hund vor uns her.

Nach der Seepromenade kam die nächste Überraschung: In den meisten Restaurants in der Umgebung sind Hunde nicht erlaubt! Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet! Nach einigem Suchen fanden wir aber doch noch ein gutes Restaurant, wo auch Zingara willkommen war.

Nach all diesen neuen Eindrücken schlief Zingara anschliessend tief und fest. Am nächsten Morgen erkundeten wir gleich die Umgebung der Pension. Bodennebel hing über dem Moor, das sich vor dem Haus erschreckte. Wollige Schafe beäugten uns neugierig. (Der Zweibeiner hat aber natürlich den Fotoapparat vergessen...)

Kurz nach 8 Uhr, wir waren kaum zurück, erscholl plötzlich lauter Lärm. Wir rätselten, was es sein könnte: eine Baumaschine, ein heftiges Gewitter oder die Lüftung im Bad ?! Es wurde immer lauter - und dann zogen die ersten Kühe am Haus vorbei. Kein Wunder, dass alle Zimmer hier ausgebucht waren, heute fand der Alpabzug statt! Eine grosse Herde geschmückter Kühe war auf dem Weg ins Tal.

Nach dem Frühstück war es nun an uns, loszuziehen.

Da mein Handyguthaben bald abläuft (ich habe keine Ahnung wieso ), wollten wir eine Handysafari machen, die bei der Kirche begann. Der nächste Hinweis führte uns auf die Riggisalp. Um dorthin zu gelangen nahmen wir einen Sessellift.

Auch wenn ich es fast vermutet hatte, benahm sich Zingara während der Fahrt tadellos: Ohne zu zögern ist sie auf mein Zeichen hin auf die Bank gesprungen und setzte sich dann hin. Während des Aufstiegs blieb sie vollkommen ruhig und bewunderte die Welt aus einer anderen Perspektive. 

Oben angekommen, fanden wir schnell die Lösung des zweiten Hinweises. Aber anstatt gleich wieder hinunter nach Schwarzsee zu wandern, wollten wir einen "Umweg" über den Breccaschlund machen.

Für uns Flachländer war die Landschaft natürlich atemberaubend schön.

 

 

Hin und wieder erhaschten wir einen Blick auf den Schwarzsee.

Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir Brecca, wo wir auf der Terasse der Bergbeiz etwas assen und natürlich die Aussicht und das schöne Wetter genossen.

  

Über einen kleinen steilen Pfad ging es dann hinunter zum Schwarzsee, wo wir die schon bald die Handysafari erfolgreich beendeten. Nach einer weiteren kleinen Stärkung (das erste Vermicelle des Herbstes!) machten wir uns schon wieder auf den Heimweg. Wir werden aber ganz bestimmt wiederkommen!

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